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 Betreff des Beitrags: Lenkung / Servoöl
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 14:55 
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Registriert: Do 10. Apr 2014, 20:57
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Hallo,

war am Samstag mit unserem WH auf dem Heimweg von Stadtoldendorf als die Wirkung der Servolenkung langsam nachlies und kurz vor Ende der 200km ganz ausblieb.

Eine erste Dursicht ergab einen Verlust der Servoflüssigkeit im Bereich der Servopumpe. Ob nun ein Schlauch, eine Verbindung oder die Servopumpe selber undicht ist läst sich leider mangels Servoöl nicht sicher festellen.

Soit steht für mich als erster Schritt die Beschaffng von Servoflüssigkeit. Spezifikation ist bekannt (steht ja auf dem Behälter), was mich interessiert ist die Füllmenge.

Habe in meinen Unterlagen nichts dazu gefunden. Weiss da jemand wenigtens eine ungefäre Menge?
Damit ich nicht zu wenig kaufe ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Lenkung / Servoöl
BeitragVerfasst: So 11. Jun 2017, 01:02 
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Registriert: Do 10. Apr 2014, 20:57
Beiträge: 17
Hallo,

habe den Ausgleichsbehälter mit einem halben Liter Febi Bilstein Hydrauliköl mit MS10838 Kennzeichnung (gab es für 15,40€/L bei einem Teilehändler vor Ort) aufgefüllt und entlüftet.

Leider ohne Erfolg. Servo weiter ohne Funktion und keine größere Undichtigkeit sichtbar.

Habe dann Servopumpe und 2 weitere Liter Öl (für ganze 7,42€/L) im Netz bestellt. Servopumpe ausgetauscht, entlüftet und siehe da, alles läuft!

Jetzt muss ich nur schauen ob und wo er ggf. Servoöl verliert....
Habe die Vermutung das der Simmering, oder wie auch immer das Teil abgedichet ist, der Antriebswelle sein Leben ausgehaucht hat.
Pumpe war etwas schwergängiger als die neue, lies sich aber von Hand noch drehen.
Habe seid Freitagabend noch keinen Servoölverlust feststellen können.


Danke für eure Unterstützung!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lenkung / Servoöl
BeitragVerfasst: Fr 16. Jun 2017, 18:27 
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Registriert: Do 10. Apr 2014, 20:57
Beiträge: 17
Tja, es sah alles so gut aus....

Heute bin ich das erste mal wieder auf der Autobahn gewesen. Ergebnis, nach ca. 15km zügiger Fahrt ist ein Nachlassen der Servowirkung zu spüren. Von der Bahn abgefahren und rechts ran, Haube auf, gucken. Leichtes Qualmen aus dem Bereich Servopumpe, Servoöl auf Max., allerdings musste ich feststellen das nach abstellen des Motors die Temperatur rasant ansteigt inkl. leichten Siedegeräuschen. Motor wieder an, Lüftung und Heizung auf volle Kraft voraus und langsam weiter gefahren um für Kühlung zu sorgen. Der Bordcomputer meldet sowas ähnliches wie "Sensoren prüfen". Nach ca. 2km ist die Temperatur etwas gesunken, das Auto abgestellt und abkühlen lassen.

2 Stunden später wieder angeworfen, Temperatur ist weitestgehend runter und Servowirkung fast komplett wieder da. Fühlt sich ähnlich an wie vor dem Entlüften. Den Heimweg mit geringerer Geschwindigkeit angetreten, Kurz vor zuhause wieder komplett Ausfall der Servounterstützung, Temperaturanzeige wieder deutlich über Mitte.

Servoöl steht nach wie vor bei Maximum, diesesmal qualmt nichts.

Was habe ich jetzt gemacht, Flachriemen ab, Leichtgängigkeit der Riemenscheiben und Rolle geprüft. Umlenkrolle, Spannrolle, Lima, Servopumpe etc. lassen sich problemlos drehen.

Kann es sein, das der Kühlerventilator die Servopumpe die ihn antreibt so schwergängig macht das der Riemen teilweise durchrutscht und somit die Wirkung den Bach runter geht?

Kann ich den Ventilator irgendwie testen? Jetzt im Stand ist er extrem schwergängig....

Wenn ich den Chilton richtig verstehe wird der Ventilator elektrisch angesteuert aber von der Servopumpe angetrieben.

Kann man diese elektrische Ansteuerung irgendwie testen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lenkung / Servoöl
BeitragVerfasst: So 18. Jun 2017, 11:50 
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Registriert: Do 10. Apr 2014, 20:57
Beiträge: 17
Mahlzeit,

habe dann gestern mal in stundenlanger Bastelarbeit den Lüfter ausgebaut und dazu das Seervoöl abgelassen.
1. Erkenntnis, der Lüfter lässt sich auch im ausgebauten Zustand nur schwer drehen. (man braucht ne ganze Hand)
2. Das Servoöl hat es wohl hinter sich, dunkel verfärbt und mit verbranntem Geruch.
3. Der Kühler hat dringendst eine Reinigung nötig.

Entsprechend habe ich die Kühlflüssigkeit schon einmal abgelassen und bis auf eine, alle Kühlerschrauben gelöst.
Danach war Pause angesagt, der Rücken machte nicht mehr mit. Also ging es heute weiter....

Schraube gelöst, Ventilator mal mit Ballistol gespült, da kam noch gut von dem schwarzen Servoöl heraus.
Jetzt lässt er sich wieder mit einem Finger drehen. Allerdings mit deutlich spürbarem Widerstand.


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